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Rudolf Schneider (1930–2021) – Erinnerung an den Chronisten von Fleyh

Českojiřetínský spolek / Georgendorfer Verein

24.08.2026

In diesem Jahr jährt sich der Tod von Dipl.-Ing. Rudolf Schneider, Heimatforscher und Chronist von Fleyh, zum fünften Mal. Er hat sich in besonderer Weise um die Bewahrung der Erinnerung an das verschwundene Dorf und die zu Fleyh gehörenden Ortschaften verdient gemacht.

Rudolf Schneider wurde am 3. März 1930 in Oberleutensdorf (Litvínov) geboren und verbrachte seine Kindheit in Fleyh. Nach der Vertreibung aus Fleyh im Jahr 1945 studierte er Bauwesen in Dresden und Berlin. Seit 1964 lebte er mit seiner Familie in Mainz, wo er am 15. Februar 2021 starb.

Viele Jahre widmete sich Schneider der heimatkundlichen und historischen Erforschung von Fleyh sowie der zugehörigen Ortschaften Motzdorf, Willersdorf und Langewiese. Sein Hauptwerk ist die vierteilige „Chronographie von Fleyh“, eine umfangreiche Dokumentation der Geschichte und des Lebens des verschwundenen Dorfes. Darüber hinaus schuf er ein Modell der Fleyher Holzkirche sowie eine Reliefkarte von Fleyh und seiner Umgebung, die sich heute in den Sammlungen des Museums in Most befindet. Im Jahr 2007 präsentierte er dort die Ausstellung „Verschollenes Fleyh – eine unvergessliche historische Siedlung im Erzgebirge“.

Auch direkt in Fleyh soll in diesem Jahr an Rudolf Schneider erinnert werden. Der Georgendorfer Verein und Karl Köhler, der dabei im Namen der deutschen Heimatfreunde aus Fleyh handelt, stiften zu seinem Gedenken eine Metalltafel, die im Bereich des ehemaligen Dorfes aufgestellt wird.

Kontakty:

+420 736 505 227
info@krusnohori.cz

Redakce Krušnohorských novin

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