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SLAVÍME 15 LET

Českojiřetínský spolek

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Projekty

 

PROJEKTE

Eine Galerie der bedeutendsten Projekte, die wir während des 10jährigen Bestehens unseres Vereins realisiert haben.

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Erneuerung eines Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs

In Šumná / Rauschengrund trafen sich ehemalige und jetzige Bewohner der Umgegend nach 91Jahren am Denkmal der Opfer des Ersten Weltkriegs. Der Stein mit einer Gedenktafel gegenüber dem Gasthof Felsenkeller war zum Andenken an die neun Gefallenen aus Rauschengrund und Umgebung am 29. August 1926 feierlich enthüllt worden. Nach zwei Jahrzehnten wurde das Denkmal jedoch zerstört. Dank des Einsatzes des Vereins Českojiřetínský spolek / Georgendorfer Verein wurde es im Jahr 2017 erneuert.

Der Gedanke an eine Erneuerung des Rauschengrunder Denkmals kam den Freunden der Geschichte der Oberleutensdorfer Region (Přátelé historie Litvínovska). Für die Entstehung und die Bedeutung des Steinmonolits in Šumná interessierten sich die Heimatforscher Josef Čtvrtníček und Pavel Aulický bereits 2011. Es gelang ihnen, in Archivquellen eine Fotografie der Metall-Gedenktafel zu finden, die an die neun Opfer des Ersten Weltkriegs aus Rauschengrund, Oberdorf und Sandl erinnerte, woraufhin ihnen die Idee kam, dieses Denkmals zu erneuern. Im Jahre 2015 wandten sich die Initiatoren an den Georgendorfer Verein, der sich in der Region Litvínov bereits um die Erneuerung einiger vergessener Denkwürdigkeiten gekümmert hatte.

Der Gedanke an eine Erneuerung des Rauschengrunder Denkmals kam den Freunden der Geschichte der Oberleutensdorfer Region (Přátelé historie Litvínovska). Für die Entstehung und die Bedeutung des Steinmonolits in Šumná interessierten sich die Heimatforscher Josef Čtvrtníček und Pavel Aulický bereits 2011. Es gelang ihnen, in Archivquellen eine Fotografie der Metall-Gedenktafel zu finden, die an die neun Opfer des Ersten Weltkriegs aus Rauschengrund, Oberdorf und Sandl erinnerte, woraufhin ihnen die Idee kam, dieses Denkmals zu erneuern. Im Jahre 2015 wandten sich die Initiatoren an den Georgendorfer Verein, der sich in der Region Litvínov bereits um die Erneuerung einiger vergessener Denkwürdigkeiten gekümmert hatte.

So trafen sich wie damals vor nicht ganz einem Jahrhundert am Samstag, den 5. August 2017 viele ansässige, aber auch auswärtige Gäste aus Tschechien und Deutschland in Šumná/Rauschengrund. Unter den mehr als Hundert Teilnehmern befanden sich auch die Mitglieder der tschechischen und deutschen Vereine, die Projektpartner waren. Es waren auch ehemalige Einwohner von Oberleutensdorf und Brüx gekommen. Einer von ihnen fand dabei voller Rührung auch den Namen eines seiner Verwandten auf der Gedenktafel. Für eine stilvolle Untermalung der Feier sorgte die Blaskapelle Pichlovanka. Im Namen der Stadt Litvínov grüßte der stellvertretende Bürgermeister und in Šumná geborene Milan Šťovíček alle Anwesenden. Er dankte u.a. auch dem Ehepaar Bílek, Besitzer des Grundstücks, auf dem sich das Denkmal befindet, für Ihre Mühe bei der Verschönerung des Ortes. Das erneuerte Denkmal weihte der Pfarrer P. Philipp Irmer aus Maria Radschitz, der in seinen Worten betonte, dass das Denkmal ein Mahnmal für die Sinnlosigkeit des Verlusts von jungen Menschenleben im Kriege sei. 

An den Turnverein, der 1926 das Denkmal in Rauschengrund errichten ließ, erinnert eine kleine tschechisch-deutsche Broschüre. Die Mitglieder des Turnvereins waren in der Vergangenheit auch mit dem Bau des Vereinshauses in Litvínov / Oberleutensdorf verbunden, das heute als „Benar“ oder auch Sitz eines Theaterensembles bekannt ist.

Das gemeinsame Treffen der deutschen Landsleute mit Mitgliedern der hiesigen heimatkundlichen Vereine beider Seiten der Grenze wurde dann in der Schola Humanitas mit der Generalaufführung der deutschen Version des Dokumentarfilms des Georgendorfer Vereins über die Moldauer Eisenbahn fortgesetzt. Beim Abschied im Schloss von Litvínov erklangen Kompositionen der Chanson-Sängerin Heda Trejtnarová.

 

Die tschechische Version des Filmes kam dann im Oktober 2017 in „Citadela“ in Litvínov zur Aufführung, die deutsche im September 2017 in Rechenberg Bienenmühle. In beiden Orten fanden nach den Aufführungen rege Diskussionen statt. Das Dokument über die berühmte Eisenbahn zwischen Brüx und Moldau haben nun bereits Tausende Interessenten in den Kinos der Aussiger Region gesehen.

Die Erneuerung des Denkmals ist dem Georgendorfer Verein und dem Heimatgeschichtsverein Rechenberg-Bienenmühle zu verdanken – mit finanzieller Unterstützung der Stiftung OF (Bürgerforum) und des Klein-Projekte Fonds im Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen 2014-2020, den die Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří verwaltet.

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